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    Magic-WM 2004 in San Francisco (Teil 3)
    (von Roland Bode)

    Worlds Teamevent oder die Rache am schwarzen Hölzl…

    Mitten in einer erneut schweißgebadeten Nacht schießt mir ein perfider, ja sogar höchst genialer Gedanke durch den Kopf: Wer wäre besser geeignet als Mister Shopping himself, Rene K als Racheinstrument am Hölzl. Ihr müsst wissen, dass Rene einer der best- organisiertesten Einkäufer ist. Oft erzählt er sogar dem Verkäufer, was denn nun das Beste ist. Außerdem neigt er meist zu brutalen Gewalttaten und nächtlichen Exzessen. Ich muss ihn am besten in meinem Bett schlafen lassen. Aber wie bekomme ich ihn dazu, in meinem Bett zu schlafen und wie quartiere ich mich unauffällig aus, so dass niemand den Braten in der Röhre riecht.
    Problem 1) Der Rene pennt mit dem Peter Adams außerhalb der Stadt.
    Problem 2) Der Rene trinkt keinen Alkohol und nimmt meines Wissens auch keine anderen Drogen.

    Trotzdem war ich begeistert von der Idee dem Hölzl den Rene zu schicken, denn hier wusste ich nicht wer, den schwarzen Peter gezogen hatte. Aber der wollte sich ja einer kalifornischen Lady aufdrücken, aber zu all diesen Sachen später mehr. Erst einmal meine Lösung des Problems, also ich und der Peter saufen ja gerne. Zumindest haben wir das bei ihm in San Diego gemacht, als er Geld gewonnen hat. Wenn ich diesmal Geld gewinne, muss ich den Peter einladen und dann kann er aber nicht mehr mit seinem Auto fahren. Also brauchen Peter und Rene eine Übernachtungsmöglichkeit, und ich biete dann Rene (denn Peter ist ja eh besoffen) das Bett mit dem Hölzl an. Wuahahah. Dafür müssen wir am besten Weltmeister werden.

    Geplant. Getan.

    Runde 1: Südkorea

    Die frechen Südkoreaner denken sich einfach, das gutes Öffnen reicht, um uns zu besiegen. Der arme Torben spielte auch ein nicht gewinnbares Matchup gegen Rote Pulse und Megatog. Aber während ich es relativ schnell mit Hilfe von guten Tricks beendetet, musste der S Zink noch ein bisschen für die Gallerie spielen. Er beschloss mit der Salvaging Station auf dem Board mal eben 5 Karten zu ziehen als ein Flamebreak das gegnerische Board um 4 Kreaturen dezimierte. Da fragt man sich: Ist so eine Demontage denn wirklich nötig? Musste der SZink wirklich beides ziehen? Hätte nicht eines auch für den Sieg gereicht?

    1:0
    Runde 2: Frankreich


    Das ganze wurde besser zusammengefasst als ich es kann und zwar hier:
    http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgevent/worlds04/fm20b

    2:0
    Runde 3: Belgien


    Die Belgier waren hervorragend im Draft, sie zeigten uns wie man sich gute Rares und Uncommons aufmacht. So hatten mein Gegner sowie Torbens jeweils einen Grab the Reins. Dazu gesellten sich noch Furnace Whelp sowie diverse andere gute Karten. Während mein Deck ein Haufen mit 2 Bringern war. Die ich in Spiel 2 auch solide, auf den Tisch legte. Leider beschloss ich in Spiel 3, nur einen Myr zu ziehen bevor die Situation ausweglos wurde. Aber Torben und Sebastian gewannen diese Runde. Mehr dazu gibt es hier:
    http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgevent/worlds04/blog4#7

    3:0
    Runde 4: Japan


    Auch das hier wurde schon ordentlich aufgeschrieben unter:
    http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgevent/worlds04/fm22

    4:0

    Wow, erster und ungeschlagen! Mein Plan scheint aufzugehen jetzt müssen nur noch die Belgier dran glauben und schwupps, ist alles gelungen. Wuhaha. Ja, die ganze Nacht musste ich wachliegen und an diesen gewieften Plan denken (die schlaflose Nacht ging bestimmt nicht von der Nervosität aus). Der Hölzl war schon fast von der Kraft erdrückt, die von meinem Masterplan ausging . Aber kommen wir nun zum Tag X, dem WM –Finale.

    Als wir um 10 Uhr eintrudelten wurden wir erstmal eingewiesen: 13:00 Uhr Essen, danach draften, dann spielen. Die Zeit vorher verbrachte ich damit irgendwelche Matches von Finkel im Fernsehen anzuschauen. Gutes Training.

    Nach einem schrecklich schlechten(das 2te seiner Art) Essen ging es dann mit draften los.

    Booster 1: Duplikant, Grab, Rote Scherbe , ein erstklassiger Booster mit einer Guten Karte zuviel. Torben und ich einigten uns schnell darauf, das ich die Scherbe und er das Grab pickt. Entgegen der Annahme der meisten Leute ist hier die Scherbe der bessere Pick als der Duplikant, da sie im 5 Colour-Mirror die Manafixer entsorgt.

    Hier gibt es die Booster: http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgevent/worlds04/fdlist

    Und hier den Draftreport: http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgevent/worlds04/tdraft

    Der Draft an sich lief supergut für uns, wir hatten die besseren Booster und auch die besseren Decks, so dass wir selbstbewusst in das Finale gingen.

    Da ich irgendwie zu schnell für die Kameras gespielt habe hier mal die kurze Zusammenfassung meiner Spiele.
    http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgevent/worlds04/tfin3

    Aber am besten gebe ich noch mal ein paar Kommentare dazu ab. In Spiel 1 meint der gute Kommentator das mein Gegner nur 1 Instant Removal im Deck hat und ich deswegen aggressiver mit dem Mastermind hätte spielen sollen. Das ist leider nur halb richtig da er eine Eternal Witness im Deck hatte und er so meinen Mastermind ausschalten konnte. Ich wollte eben lieber um die Witness herumspielen als einen Turn schneller zu sein. Da ich sonst meine gute Boardsituation in Gefahr gebracht hätte. Das zweite Spiel ist sehr schnell erzählt, ich lege Turn 3 4/4 Mantra und haue ihn damit um.

    Dann muss ich mich noch ein bisschen gedulden. Und meine Anspannung wächst als der Sebastian Zink gegen den komischen Belgier verliert, obwohl der min 3 Mal das Spiel versucht wegzuschmeissen. Aber immer dank guter Topdecks im Spiel bleibt er bis er es schließlich gewonnen hat. Aber glücklicherweise ist ja auf den deutschen Teamcaptain verlass. Torben gewinnt auf 1 Leben das GW Mirror. Aber es war nicht so knapp wie sich das jetzt anhört. Torben hatte die ganze Zeit noch ein Grab the Reins auf der Hand der ihn jeder Zeit vor tödlichen Combattricks beschützt hätte. WELTMEISTER!!!

    Jabadabadu!
    Aber jetzt geht der Plan erst richtig los, nach ein paar Presseterminen die restlichen Deutschen eingesammelt und ins Hard Rock Cafe gegangen und die Cocktails der Reihe nach durchprobiert. Kurz bevor es schließt trudeln dann auch die Holländer ein, und es werden erstmal ein paar Drinks ausgetauscht. Wir spendieren B52, die Holländer Tequila. Als das HRC dann schließt geht es weiter Richtung Bier (Kneipenviertel), wo wir als erstes, nachdem wir aus dem Taxi aussteigen, die Franzosen treffen. San Fransisco ist ja so klein. Die sagen uns dann auch wo wir zur nächsten Kneipe kommen. Ein Irish Pub. Selbstsicher wird sich aufgeschwungen und Guiness und Kilkenny bestellt. Aber es stellt sich raus das gibt es hier nicht!!! Also mit Fosters vorlieb genommen was auch gut mundet. Als dann auch diese Bar schließt geht es für uns zurück zum Hotel, na ja zu dem vom D Zink. Denn dort wird auch noch weiter getrunken. Nachdem Peter sich dann noch 2 Frauen angelacht hat (das alte Prinzip hübsche Frau mit hässlicher Freundin) beschließt er bei seinen neuen Freundinnen zu schlafen. Während ich nach Hause gehe und dann den Rene beim Hölzl im Bett vorfinde.

    Was die wohl gemacht haben, ob der Hölzl auch den Rene antickte, oder was auch immer sonst noch in der Nacht passierte. Keine Ahnung. Ich erinnere mich nur noch daran das Peter in aller Frühe vor der Tür stand und ich einen Mordsschädel hatte. Das wir dannach den ganzen Tag in der Stadt herumgelaufen sind ist nur noch am Rande zu bemerken. Hübsche Frauen sind in San Fransisco übrigens selten, allerdings waren wir auch erst am letzten Tag am Strand.

    Dann geht es am nächsten Morgen Back to Germany, wo wir auf die Horden begeisterter nackter weiblicher!!! hübscher Groupies vergeblich warten. Magic ist eben doch kein Fussball.

    THE END

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